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Okt 15

Nach meinem damaligen Reinfall mit iOS4 auf meinem alten iPhone 3G, möchte ich euch gerne von meinen Erfahrungen mit iOS 5.0 auf dem 3GS berichten:

Um iOS 5.0 laden zu können muss man zunächst, wie schon in der Vergangenheit auch so oft, iTunes erst einmal auf den neuesten Stand bringen.

Dennoch weigerte sich mein iPhone zunächst beharrlich, das Update durchzuführen:

“This device isn’t eligible for the requested build” war die Fehlermeldung.
Sollte iOS5 etwa nicht auf dem iPhone 3GS laufen?
Nach kurzem Recherchieren im Netz wurde mir jedoch klar, dass das nicht der Fall ist, sondern es vielmehr daran lag, dass ich mein altes iPhone 3G damals vor seinem Verkauf an eine gute Bekannte mit einem Jailbreak versehen hatte.
So hatte das Jailbreak-Tool also einfach meine /etc/hosts-Datei geändert und statt auf den Apple Update-Service zu verweisen, die IP-Adresse auf die Cydia-Server umgebogen.
Falls euch ähnliches passiert, editiert bitte einfach die Datei /etc/hosts. Die Zeile mit dem Eintrag für den Apple-Server muss korrekt lauten:

17.112.176.11   gs.apple.com

Sollte dort bei euch irgend etwas anderes stehen, korrigiert die Zeile bitte wie angegeben. Danach sollte die angegebene Fehlermeldung auch der Vergangenheit angehören.

Doch -oh, Schreck-, das nächste Fettnäpfechen wartete bei mir bereits:

Zu Beginn des Update-Vorgangs führt iTunes ein Backup des iPhones durch. Bei mir brach dieses Backup allerdings ständig mit einer Fehlermeldung ab.
Warum, weiss ich bis heute nicht, wohl aber, das ein manuell durchgeführtes Backup (Rechte Maustaste auf iPhone am linken Rand in iTunes: “Sichern”) fehlerfrei durchlief.
Also, gesichert habe ich manuell, und die Fehlermeldung anschliessend geflissentlich ignoriert. Wow, der Update-Prozess konnte beginnen… Endlich ging es also los.

Nach ca. einer halben Stunde des Wartens war es dann soweit:
iOS 5.0 macht sich mit einem Mac-OS X 10.7 (Lion) ähnlichem Anfangsbildschirm und den Lettern “iPhone” bemerkbar.
Sodann wird man aufgefordert ein paar wichtige Einstellungen zu neuen Features, wie z.B. der iCloud, vorzunehmen.
Hat man sich dann durch die Dialoge geklickt, steht der weiteren Benutzung nichts im Wege.
Auch das alte, manuell erzeugte, Backup meiner Einstellungen konnte ich nun wieder mittels iTunes “Wiederherstellen”-Button problemlos zurückspielen.
Das alles ging auch noch recht flott vonstatten – und, was fiel mir da auf- ein super neues Feature von IOS5 macht sich direkt bemerkbar:

Synchronisieren geht jetzt auch über WLAN!!!
Wow, allein dafür hätte ich Apple küssen können. Endlich ein neues sinnvolles Feature! Ich hatte zwar anfangs erst Bedenken, dass das ziemlich auf die Akkuleistung gehen könnte, aber abgesehen davon, dass man das Feature auch ausschalten kann, wurden meine Bedenken doch recht schnell relativ entkräftet. Demnächst kann euer iPhone also auch synchronisieren, wenn es nur am Ladegerät oder in der Dockingstation der Musikanlage steht. Wirklich sinnvoll, finde ich.

Das hoch angepriesene “Siri” werdet ihr hingegen jedoch auf dem 3GS erfolglos suchen.

Das gibt es nämlich einzig für das neue iPhone 4GS. Allerdings halte ich das eh nicht gerade für das Killer-Feature. Die App “Dragon Dictation” kann ebenfalls gut mit gesprochener Sprache umgehen, auch wenn sie nicht in die Bedienung des iPhone eingreift.

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass iOS5 eine Menge neuer Features mit sich bringt, die ich fast durchwegs für gut gelungen halte und last but not least:

iOS 5 macht das iPhone 3GS -gottseidank- NICHT langsamer (meine vorher große Befürchtung).

Auf jeden Fall gefühlt nicht; manchmal habe ich sogar den Eindruck, es ist geringfügig schneller. Benchmarks kann ich zwar nicht liefern, aber die gibt es sicher an anderer Stelle im Netz ;o)… Genau wie Listen mit all den neuen sinnvollen und sinnlosen neuen Features (z.B. die TOP25 unter: http://www.iphonehacks.com/2011/10/ios-5-features-top-25.html oder alle rund 200 Features unter http://techzoom.org/ios-5-complete-list-of-200-new-features/ mit Bemerkungen, welche Features auf dem 3GS laufen / nicht laufen).

Mein Wermutstropfen bisher:

Aus irgendeinem Grund sind meine Apps nicht mehr fein säuberlich kategorisiert in Ordnern wiederzufinden, sondern sie liegen wieder alle unsortiert auf der Oberfläche rum.

Ein Albtraum bei rund 1.200 installierten Apps !!!

Mal sehen, ob ich das Problem bis Weihnachten wieder im Griff habe ;o(

 

 

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Sep 19

Nunja, jeder hat ja so seine Vorlieben – ich natürlich auch. Bis vor einigen Jahren habe ich den Mac kaum gekannt. Ich hatte immer PCs. Und zwar meist ein vollkomen neues Modell. War es zu alererst ein 486DX33, so kamen nach dem damaligen Amiga 2000 und einem ZX81 später nur noch PCs auf den Tisch. Von Windows 3.1 über XP, das verfluchte Vista bis hin zum Windows 7. Alles gehabt und intensiv damit gearbeitet. Gearbeitet? Naja, selbst im Büro habe ich eigentlich mehr mit dem PC selbst zu tun, als mit der eigentlichen Arbeit: In meinem Fall Support für rund 1.500 Usern mit Softwareverteilung (Empirum Pro) und massenhaft Softwarepaketen.
Ich selbst mache u.a. neben UNIX-Support auch immer mehr PC-Support. Und dass ich zu Hause mit einem iMac arbeite hat auch seinen Grund:
Bis dato haben mich am PC immer einige Sachen brutal genervt:

  • Das Viren-, Adware- und Trojaner verseuchte PC-Terrain. Man muss ja schon Angst haben einen USB-Stick von anderen Leuten einzustecken oder den Browser zu öffnen, um ins Internet zu gehen.
    Bei soviel Viren (die Angaben schwanken zwischen 60.000 und 300.000) fühle ich mich einfach nicht wohl. Klar, dass ein Virenscanner, der mal ganz nebenbei auf eine so große Anzahl Schädlinge aufpasst und sie versucht im Zaum zu halten schnell überfordert ist und das System mal gerne für sich beansprucht und den Wirt brutal ausbremsen kann.
  • Die ständig nervenden Updates. Wo viel Viren und ein hohes Angriffspotential, da wird auch gern das Betriebssystem ständig gepatched. Nicht nur um Fehler auszubügeln, nein da geht es auch häufig genau darum, Sicherheitslücken auszumerzen und Lecks zu schliessen. Und so kommt es, dass Microsoft-Patches und Updates  fast jede Woche in rauen Mengen installiert werden wollen. O.k., das hat den Vorteil, dass ich morgens zuerst den Rechner einschalte und dann erst mal ganz gemütlich Kaffee trinken geh, aber mit einem Rechner der schon(?) 2 Jahre alt ist und nur(?) 1,5 GB RAM seinen Eigen nennt, kann das schon mal dauern: Zuerst blockiert der Virenscanner erfolgreich die ersten Minuten den Netzwerkzugriff beim internen Scannen der wichtigsten Boot-Areas und des RAM Speichers, bevor er dann die Updatesuche und Installation der länsgt überfälligen Windows- und Office Updates anschmeisst. Sollte er dass dann mal geschafft haben, gilt es dann noch die endlos lange Liste der Hintergrunddienste für jeden Schnöseltreiber incl. Updatecheck zu initialisieren. Sobald das gelaufen ist, schaut der Rechner im Firmennetz erstmal, ob nicht vielleicht auch noch ein anderes Softwareupdate ansteht und liefert es erstmal aus. Da geht dann schon so manches Mal 20 Minuten bis zu einer halben Stunde ins Land und das ist keineswegs übertrieben.
  • Auch nerven tut mich bei der PC-Installation, daß fast kein System wie das andere ist. Versuchen Sie mal herauszufinden, welche Treiber alle so benötigt werden, um den guten Desktop oder -besser noch- Laptop ans Laufen zu bringen. Wenn Sie in diesem Moment keinen Zugriff auf die speziellen Recovery-CDs zum System oder das Internet haben, sondern nur eine Windows CD in der Hand haben, stehen die Chancen recht gut, dass Sie das System nicht installiert bekommen. Entweder es fehlen Ihnen von vornherein die passenden AHCI-Treiber für den Festplattencontroller oder im späteren Verlauf die Netzwerkkartentreiber, um überhaupt erst einmal ans Netz zu kommen und von dort auf Treiber rückgreifen zu können. Klar weiss ich, dass man mit Hilfe der kryptischen Zahlenkolonnen im Geräte-Manager durchaus nach Abgleich mit Internet-PCI-Datenbanken auf bestimmte Gerätetreiber zurückschließen kann. Aber auch nicht immer, im Fall von HD-Audio geht selbst das oft noch schief ;o)…
  • Die Windows Dateiindizierung bremst jeden noch so gut ausgestatteten PC gerne Hin- und wieder aus. Von Hintergrundindizierung kann man da nicht wirklich reden. Da sollen sich die Windows-User mal anschauen, wie schön fluffig Spotlight vom Mac da so seinen Dienste tut, ohne dass der Anwender das bemerkt.
  • Komisch auch, dass die meisten Verbesserungen am Redmonder Betriebssystem fast immer vorher am Mac zu sehen sind. Das geht bei der Maussteuerung los, über die damalige Fenstertechnik bis zu den heutigen Widgets, MultiTouch Tabletts und Gesten und…und…und.
  • Ein Windows gut und performant unter Parallels o.ä. zu installieren ist eine Kleinigkeit. Umgekehrt gibt es leider (bis heute) keine echte Lösung.
  • Schon mal drauf geachtet: Meist läuft eine für Windows und OS X programmierte Anwendung bei gleicher Prozessorleistung und RAM-Ausbau auf einem Mac schneller. Vergleicht z.B. mal eine komplexe Bildbearbeitung in Photoshop auf beiden Rechnern.
  • Installation/Deinstallation von Programmen: Das Konzept beim Mac gefällt mir einfach. Eine Anwendung ist für den Benutzer i.d.R. nur ein Programmicon, welches er kopieren, verschieben etc. darf. Dieses Programmicon ist in Wirklichkeit aber ein ganzer Ordner, welche alle wichtigen Resourcen für das Programm enthält. Nur, der Finder zeigt es normalerweise nicht. So offenbart sich dem Anwender ein Programm immer nur als ein Icon, mit dem er so gut wie alles anstellen darf, ohne dabei sein Laufzeitverhalten zu ändern. Nehme ich ein Programm und lege es wo anders hin, so läuft es auch dort. Lege ich es in den Papierkorb so wird es (ausser seinen Userabhängigen Voreinstellungen) einfach gelöscht. Trivial, einfach, gut.
  • Es gibt keine Registry, dieses Molloch, dass den Computer bei Fehlern ganz bestimmt nicht mehr starten lässt und in dem man sich als Laie überhaupt nicht zurecht finden kann.

Ich persönlich finde die Usuability eines Macs um Längen besser, das dem User zugewandte GUI für deutlich angenehmer und das Systemdesign für einfacher und deutlich besser. Natürlich gibt es nicht nur Licht, sondern auch schon mal Schatten, aber das Betriebssystem wirkt incl. seiner Anwendungen viel mehr wie aus einem Guss, als jedes Microsoft-System. Wer einmal längere Zeit an einem Mac gearbeitet hat, der wird so leicht nicht wieder auf einen PC zurückgehen (es sei denn, er ist spielesüchtig) und die hervorragenden Multimedia-Eigenschaften und das Zusammenspiel aller Apple Geräte sucht seinesgleichen. Auf den ersten Blick schränkt es vielleicht etwas ein, dass ich in meinem iMac z.B. nicht jede Grafikkarte und jede beliebige Hardware einbauen kann, auf den zweiten Blick verspricht das aber auch eine Systemstabilität, der kein PC nur annähernd standhält. Meinen Mac musste ich jedenfalls auch in mittelerweile rund 5 Jahren noch nicht einmal neu installieren, er ist annähernd so schnell, wie nach dem Kauf und bis heute habe ich (trotz Virenscanner) noch keinen Mac-Virus/Trojaner auf dem System oder gar nur gemeldet bekommen, während die virtuellen Windows-Maschinen unter Parallels schon so einige Probleme mit Virenmaterial aus dem Netz hatten.

Fazit: Ich persönlich würde nie wieder zurückgehen ! Und den meisten Leuten, die ich kenne , geht es genau so. Doch jeder muß seine Erfahrungen selbst machen und glaubt mir, ich habe eine jahrzehntelange Windows-Erfahrung und kenne OS X enbenfalls seit Anbeginn. Ich arbeite auch heute (zwangsläufig beruflich) noch mit beiden Systemen und meine Arbeit auf dem Mac möchte ich als entspannt betrachten, auf dem PC ist sie manchmal die Hölle.
Allerdings: Der Umstieg auf OS X Lion ist mir nicht leicht gefallen und es gefält mir nicht, dass Apple die Rosetta-Umgebung aus dem Betriebssystem verbannt hat. Bei mir hat das dazu geführt, dass eine einst teuer erstandene Adobe Creative Suite CS3 heute praktisch wertlos ist, da es nach der Migration einfach seinen Dienst versagt. Vielleicht setze ich den iMac ja doch mal frisch neu auf oder kaufe mir nach 5 Jahren doch einmal einen neuen ?!? Nicht, weil er wie viel PCs in diesem Alter hoffnungslos veraltet und zu langsam ist, sondern weil der Aschenbecher (meine interne Festplatte) jetzt einfach voll ist ;o)….

 

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Nov 16

Eine sehr gute Übersicht über wirklich nützliche iPhone-Tools für den Mac findet ihr unter:

http://www.iphone-ticker.de/2008/05/20/software-alle-mac-tools-rund-um-das-iphone/

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Mrz 28

Du suchst nach einer Alternative zu Photoshop? Einem besseren MP3-Player? Du möchtest sehen, was es sonst noch so an guter Software zu Deinem Thema gibt? Und das auch noch begrenzt z.B. auf Windows oder MacOS?
Dann schau Dir mal den folgenden WebDienst an:

 

 

 

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Feb 5

Mit dem kostenlosen Utility “BetterTouchTool” ist es möglich, die berührungssensitive Apple Magic Mouse um zusätzliche Fingergesten zu erweitern.

Fazit: Mausschubser und Legastheniker kommen voll auf ihre Kosten…

…und damit Windows-User auch auf Ihre Kosten kommen:

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Okt 7

Ich habe mir vorgestern das Programm “Snowtape” von Vemedio gekauft.

In Verbindung mit der iPhone-Applikation “Snow Remote” macht es einen Super-Eindruck.

Mit Snowtape ist es nun möglich auf dem Mac (ähnlich ClipInc auf dem PC) Internet-Radio zu hören und zu schneiden. Dabei sucht man sich zunächst eine aus tausenden (erweiterbar) abgespeicherten Radiostationen heraus.

Mit Hilfe der iPhone-Fernbedienung “Snow Remote” (Apple App-Store) kann man nun Sender wechseln, die Lautstärke kontrollieren oder eine Aufnahme auf die Festplatte des Mac starten/beenden. Hierbei werden die Lieder während der Aufnahme automatisch geschnitten, betitelt und mit einem passenden Cover versehen. Auf dem iPhone wird das entsprechende Cover ebenfalls in Echtzeit angezeigt.

Alternativ gibt es auch noch ein ähnliches Radio-Aufnahmeprogramm für den Mac. Es heißt “Radio Gaga” und kommt von der Softwareschmiede “gagafactory”.

Ist man dann noch, wie ich, Besitzer einer mit der Hifi-Anlage verbundenen Airport-Express Basisstation und dem überaus empfehlenswerten Utility “Airfoil”, steht dem Hörgenuss über die heimische Anlage per WLAN nichts im Wege.

Fazit: Absolut empfehlenswert !

Informationen und Downloads:

Die beste Alternative für den PC kommt von der Softwareschmiede Tobit und heisst radio.fx. Diese hervorragende Applikation wird demnächst (Q1/2010) auch für den Mac zu haben sein.

Ein Super-Sache, um dann auch noch die Unmengen an Musik in iTunes mit den besten Freunden zu teilen ist

Die iPod/iPhone-Version aus dem AppStore bietet die Möglichkeit, unterwegs an jedem Ort auf die eigene Mediathek und die Deiner Freunde zuzugreifen und die Musik vom Rechner direkt auf das iPhone zu streamen. Hat man mit dem iPhone eine Daten-Flatrate, so besteht kaum ein Grund Musikstücke weiterhin auf das iPhone zu synchronisieren, da man den vollen Zugriff auf seine Musik zu Hause hat.

Und wer seine Musiksammlung noch mit weiteren Perlen seiner Lieblingsstilrichtung auffüllen möchte, der sei verwiesen auf last.fm und den wunderbaren last.fm-Client und iTunes Importer…

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